Aktuell
05.12.2014 - AWBR-Mitgliederversammlung 2015
Die nächste Mitgliederversammlung der AWBR findet am 26. Juni 2015 in St. Gallen statt. Bitte merken Sie sich diesen Termin schon jetzt vor. Der Versand der Einladungen erfolgt ca. 6 Wochen vor der Veranstaltung.
19.11.2014 - IWRM-Konferenz 2014 in Karlsruhe
Die 3. IWRM-Konferenz findet am 19. - 20. November 2014 im Kongresszentrum Karlsruhe statt. Die Veranstaltung wurde 2012 von mehr als 450 Teilnehmern aus 30 Ländern besucht.

Die IWRM-Konferenz soll eine deutliche Ausrichtung auf Fragestellungen zu folgenden Themen aufweisen:
- Wasserinfrastrukturen – national und transnational
- Gewässermanagement – Zukunftsaufgaben
- Wasser als Produkt – technische, wirtschaftliche und soziale
Aspekte

Praktische Erfahrungen aus bereits durchgeführten oder laufenden Projekten sind sehr willkommen. Die Mitglieder der AWBR sind eingeladen, sich mit der Einreichung eines Fachbeitrags aktiv an der Gestaltung der Konferenz zu beteiligen. Weitere Informationen zum Ablauf, sowie den Scope des Call for Papers finden Sie auf www.iwrm-karlsruhe.com.
01.09.2014 - KLIMBO - Klimawandel am Bodensee
Die AWBR ist am Forschungsprojekt KLIMBO (Klimawandel am Bodensee) beteiligt. In ihren Aufgabenbereich fällt die Bearbeitung von zwei Teilprojekten.

Teilprojekt 2
Thema: Risikobewertung klimatischer Einflüsse auf die Trinkwassergewinnung
Bearbeiter: Zweckverband Bodensee-Wasserversorgung (BWV)

Teilprojekt 5
Thema: Messkampagnen zur Analyse langfristiger Wasseraustauschprozesse
Bearbeiter: Technologiezentrum Wasser, Karlsruher (TZW)

Gefördert wird KLIMBO über das Interreg IV-Programm "Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein". An diesem sind Deutschland, Österreich, die Schweiz und das Fürstentum Liechtenstein beteiligt. Es dient der Förderung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit.


Zum Projekt KLIMBO sind erste Veröffentlichungen erschienen.
Einblick in das Projekt KLIMBO ist auf der Internetseite der IGKB möglich. Dies Projektseiten sind über diesen Link erreichbar.
27.06.2014 - Mitgliederversammlung in Lindau
Am 27. Juni 2014 lädt die AWBR zu ihrer alljährlichen Mitgliederversammlung nach Lindau ein. Gastgeber sind die Stadtwerke Lindau unter ihrem Geschäftsführer Klaus Steiner, der die Vizepräsidentschaft der AWBR inne hat.
Ein Highlight der Mitgliederversammlung wird sicher das Gastreferat „Erläuterungen zum Nobelpreis 2013 für Physik“ von Prof. Dr. Burkhard Fricke, Universität Kassel. Wer einmal erlebt hat, wie Prof. Fricke mit einem alten Sonnenhut und einem Golfball die Wirkungszusammenhänge in der Quantenmechanik erläutert, wird auch als Laie die Physik lieben lernen.
Am 26. Juni 2014 begrüßen wir Sie gerne zu einem gemeinsamen Abendessen im Restaurant „Viamala“ in der Spielbank Lindau.
Mitglieder der AWBR finden alle Informationen zur Mitgliederversammlung im internen Bereich der Website.
20.03.2014 - AWBR-Kolloquium 2014
Das AWBR-Fachkolloquium findet am 20. März 2014 am TZW in Karlsruhe statt. Angeboten werden Beiträge zuaktuellen Grundwasserthemen, die jeweils im Anschluss diskutiert werden können. Das Programm können nach dessen Erscheinen Sie hier einsehen.
Das Kolloquium richtet sich ausschließlich an Menschen aus dem Wasserfach; eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich.
19.12.2013 - Rhesi: Auswirkung des Ausbaus des Rheinkanals auf den Bodensee
2011 startete die Internationale Rheinregulierung (IRR) das Projekt „Rhesi“ mit dem Ziel, die Abflusskapazität im Rhein von derzeit 3.100 m³/s auf 4.300 m³/s zu erhöhen. Die AWBR forderte damals weitergehende Untersuchungen über die zu erwartenden Auswirkungen auf die Trinkwasserversorgung im Rheintal und am Bodensee.
AWBR-Vizepräsident Klaus Steiner (SW Lindau) hat hierzu einen Sachstandsbericht verfasst.
Weitere Informationen finden Sie unter www.rheinregulierung.org.
19.12.2013 - Gründung der AG Aare – Hochrhein – Alpenrhein
Der Vorstand der AWBR hat in der letzten Sitzung am 25.10.2013 in Luzern der Gründung einer Arbeitsgruppe Aare-Hochrhein-Alpenrhein zugestimmt. Auf Anregung von AWBR-Präsident Kurt Rüegg soll die Arbeitsgruppe sich um Grund- und Quellwasserthemen, besonders in den im Namen der AG genannten Bereichen kümmern. Die AWBR verspricht sich damit eine höhere Präsenz in diesen Gebieten, da die dort ansässigen Mitgliedsunternehmen bisher kein Sprachrohr bei den Gremien der AWBR haben. Die AWBR hofft auf eine rege Beteiligung der Unternehmen an Aare, Hochrhein und Alpenrhein. Wer Interesse an einer Mitarbeit in dieser Gruppe hat kann sich bei der Geschäftsstelle melden.
31.10.2013 - Atomendlager Schweiz: Oberflächenanlagen in Gewässerschutzgebieten
Atomendlager Schweiz: Oberflächenanlagen in Gewässerschutzgebieten
Die AWBR hat sich am 31. Oktober 2013 in einem Schreiben an die schweizerische Bundesrätin für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation, Doris Leuthard gewandt. Anlass war ein Bericht der NAGRA, worin Standorte für Oberflächenanlagen für Tiefenlager über Grundwasserschutzgebieten grundsätzlich geeignet und bewilligungsfähig seien. Die AWBR lehnt solche Anlagen aus Sicherheitsgründen ab, sie sind nicht vereinbar mit den Forderungen der AWBR nach sicherem und nachhaltigem Schutz unserer wichtigsten Ressource, dem Wasser.
- Anfrage an Bundesrätin Frau Leuthard vom 29.10.2013
- Antwort Bundesrätinf Frau Leuthard vom 28.11.2013
28.10.2013 - Europäisches Fließgewässermemorandum
Rückblick auf die 15. Rheinministerkonferenz am 28.10.2013 in Basel
„Vorsorge und Anpassung: künftige Herausforderungen an nachhaltiges Gewässermanagement im Rheineinzugsgebiet“ lautete das Thema der 15. Rheinministerkonferenz in Basel. Die IAWR nutze den Anlass, die Position der Trinkwasserversorgung zu Gehör zu bringen und stellte ihr „Europäisches Fließgewässermemorandum“ vor. „Der Verbraucher lehnt jegliche Art von Verunreinigung in seinem Trinkwasser ab und erwartet einwandfreies und reines Trinkwasser. Dieses wollen die Wasserwerke mit naturnahen Aufbereitungsverfahren bereitstellen, dazu brauchen sie saubere Gewässer“ so Martien den Blanken, Präsident der IAWR. Die Trinkwasserversorger sehen ihre Belange in der europäischen Wasserrahmenrichtlinie nicht ausreichend berücksichtigt.
Im aktuellen Europäischen Fließgewässermemorandum haben die Arbeitsgemeinschaften der Wasserwerke an Rhein, Maas, Donau, Elbe und Ruhr ihre Forderungen und Qualitätsziele für Gewässer formuliert, die zur Trinkwasserversorgung genutzt werden. Es richtet sich an Politiker und Entscheidungsträger bei Behörden, an die Industrie und Landwirtschaft, und an alle, die Einfluss ausüben können bei der Reduzierung der Einträge von Verunreinigungen in die Gewässer.
18.04.2013 - Klimawandel am Bodensee (KLIMBO)
Der Bodensee als Trinkwasserspeicher bleibt von den Auswirkungen des Klimawandels nicht verschont, da natürliche Prozesse im See durch veränderte klimatische Bedingungen beeinflusst werden. Um bestehende Nutzungen wie die Trinkwassergewinnung weiterhin gewährleisten zu können, ist es wichtig, die Auswirkungen des Klimawandels zu kennen und verstehen.

Mit dem Forschungsprojekt KLIMBO sollen wesentliche Prozesse identifiziert und mit Hilfe des hydrodynamischen Seemodells „Bodensee Online“ nachvollzogen werden. In Frage kommen dabei:
• Saisonale Schichtungsverhältnisse
• Tiefenwassererneuerung
• Zeitliche und räumliche Verteilung von Spurenstoffen (Langzeitverhalten)
• Remobilisierung von Stoffen aus dem Sediment
• Entwicklung und Auswirkungen von Trübstoffströmen bei Extremereignissen
• Wechselwirkungen Flachwasserzone - Freiwasser

Ziel des Projekts ist die Ableitung vorsorgender Maßnahmen für den Schutz des Bodensees als Trinkwasserspeicher. Das Projekt hat in dieser Hinsicht Modellcharakter.

KLIMBO bietet die Chance, damit verbundene Fragestellungen gemeinsam mit EAWAG und KUP unter der Koordination des Instituts für Seenforschung (ISF, Langenargen) zu bearbeiten. Für die AWBR sind die Bodensee-Wasserversorgung (BWV) und das Technologiezentrum Wasser (TZW) am Projekt beteiligt. Gefördert wird KLIMBO im Rahmen von Interreg IV.

Auf den Seiten der IGKB existiert ein Projektbereich, der über diesen Link erreicht werden kann.
29.09.2012 - AWBR hegt Bedenken gegenüber Hochwasserplänen
Gefahren für Bodensee-Wasserqualität werden vorerst ignoriert

Bruno Fussenegger, Wasserverband Rheintal, Dornbirn und seit Jahren im AWBR-Vorstand engagiert, hatte frühzeitig den warnenden Finger gehoben: Österreich und die Schweiz planen zweistaatlich im Tal des Alpenrheines vor dem Zufluss in den Bodensee den Hochwasserschutz zu verbessern. Die Abflussmengen in dem zwischen Dämmen gezwängten Fluss sollen erhöht werden, dies aber könnte womöglich negative Folgen für Wasserversorgungen entlang des Alpenrheines aber insbesondere am Bodensee selbst haben.

Die Befürchtungen der Wasserwerke sind nachvollziehbar: Mit höheren Wassermassen, die nach starken Niederschlägen in den Bodensee strömen erhöhen sich auch die Transportraten von Schmutzfrachten erheblich. Die Folge: Die Trübung des Bodensees nach Starkregen könnte neue Dimensionen erreichen. Die AWBR, die durch die Ergebnisse von „BodenseeOnline“ sehr detailliert über das Strömungs- und Schichtungsverhalten des Bodensees Bescheid weiß, ist jedenfalls besorgt und hat die Einbeziehung ihrer Belange bei den Planungen verlangt. Es gab auch Zusagen, dass fachliches Gehör gewährt werde – doch wie jüngst bekannt gewordene Pläne zeigen, offenbar eher alibimäßig. Jedenfalls wurde zuletzt öffentlich, dass die Fließgeschwindigkeiten im Bodensee gegenüber den ursprünglichen Plänen nochmals erhöht werden sollen, was Besorgnis der AWBR erst recht steigert. Im AWBR-Vorstand war man sich einig, dass etwa Städte wie Lindau oder Friedrichshafen noch gar nicht realisiert haben, was da eventuell auf sie zurollt. Man will jetzt dort bei der Kommunalpolitik für die Probleme sensibilisieren. Gleichzeitig erneuert die AWBR ihre Forderung, dass die Auswirklungen der Hochwasserschutzpläne auf die Trinkwasserqualität im Bodensee besser untersucht und abgeschätzt werden, ehe womöglich fatale Pläne ins Werk gesetzt werden.
22.02.2012 - Giftmülldeponie Stocamine: Gefahr für das Grundwasser im Oberrheingraben
„Stocamine – Die angekündigte Grundwasservergiftung im Elsass am Oberrhein“ titelt die Zeitschrift „natur und mensch“ einen Artikel, der im Juni 2011 erschienen ist. Seit September 2010 warnt die französische Bergbaubehörde, dass aus der Giftmülldeponie Stocamine in 100 bis 150 Jahren Giftstoffe in Grundwasser des Oberrheines gelangen können.
Die AWBR verfolgt dieses Thema bereits seit Herbst 2010. Da zur Klärung des Sachverhalts bereits eine Expertenkommission, die auch mit deutschen Mitgliedern besetzt war, einberufen wurde hat die AWBR bisher abgewartet, wie die Ergebnisse der Studie ausfallen würden.
Die AWBR hat im August 2000 die Mine besucht. Die Einlagerung wurde nach dem damaligen Kenntnisstand als unkritisch angesehen, da auch die Schwachstellen erkannt waren und nach Aussagen des Betreibers überwacht werden sollten.
Im September 2002 kam es zu einem Brand in der Mine. Zwei Monate brannten die quecksilber-, asbest- und zyanidhaltigen Abfälle. Viel passiert ist seit der Zeit nicht. Erst im Sommer 2010 kam dann die Warnung der Bergbaubehörde vor einer möglichen Gefährdung des Grundwassers und es kam Bewegung in die Sache. Der Untersuchungsbericht liegt jetzt mittlerweile auch in der deutschen Übersetzung vor.
Da nun eine Sanierung bzw. Sicherung des Giftmülls satt finden muss, wird die AWBR sich an der Diskussion über diesen Prozess beteiligen. Denn es gilt nicht nur zu verhindern, dass das Grundwasser verunreinigt wird, sondern auch sicher zustellen, dass Wasser, das aus der Mine gepumpt wird, nicht in die Gewässer und damit in den Rhein gelangen können.
Im Mitgliederbereich finden Sie weitere Informationen zu diesem Thema.

31.01.2012 - Ausbau des Hochwasserschutzes am Alpenrhein
Gefährdet der geplante Hochwasserschutz am Alpenrhein das Grundwasser der anliegenden Wasserversorger oder wird das Wasserwerk in Konstanz bei Hochwasser zukünftig überschwemmt?
Diese Fragen und noch weitere versucht die AWBR zur Zeit im Zuge des Ausbaus des Hochwasserschutzes mit der Internationalen Rhein Regulierung (IRR) zu klären.
Die geplante Alpenrheinregulierung von der Einmündung der Ill bis zur Mündung in den Bodensee (Flussstrecke von km 65 bis km 91) steht an. Hier plant die Internationale Rhein Regulierung eine Abflusserhöhung von bisher 3100 m³/s auf 4300 m³/s. Welche Auswirkungen Starkregenereignisse auf den Bodensee haben, konnte bereits bei den großen Umwettern im August 2005 in der Schweiz festgestellt werden. Mit Messungen im Bodensee und den Modellrechnungen des Bodensee-Online Rechenmodells konnten die Verläufe und die Folgen für die Wasserwerke am Bodensee nachgewiesen werden. Die AWBR sieht durch die Abflusserhöhung des Alpenrheins eine akute Gefährdung der Wasserwerke am Bodensee. Im Juni 2010 fand ein erstes Treffen mit der Neubauleitung in Lustenau, Schweiz statt. Die Anliegen der AWBR konnten dort vorgebracht werden. Nicht nur die Gefährdung der Wasserwerke am Bodensee wurden thematisiert, sondern auch die Anliegen der Grundwasserwerke am Alpenrhein, die von den Veränderungen immer direkt und am stärksten betroffen sein werden. Das Wasserwerk Lindau ist durch seine Lage an der Rheinvorstreckung direkt in ein Arbeitsgruppe des IRR eingebunden. Gemeinsam mit den Stadtwerken Lindau werden wir uns bei den verschiedenen Lösungen einbringen. Es wurde sich auf einen regelmäßigen Informationsaustausch verständigt.
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