Aktuell
14.03.2016 - AWBR-Kolloquium 2016
Das diesjährige AWBR-Kolloquium findet am 07. April 2016, 13 bis 16 Uhr, am TZW in Karlsruhe statt und steht unter dem Thema "Pflanzenschutzmittel (PSM)/Metaboliten und Wasserversorgung". In vier Fachbeiträgen wird dieses Thema vorgestellt.
Das Programm samt Einladung und Anmeldeformular steht hier zum Download bereit.
Eine Anmeldung bis spätestens 04. April 2016 ist erforderlich.
Die Einladung zum Kolloquium richtet sich ausschließlich an Fachleute der Wasserversorgung.
01.01.2016 - Dr. Marcel Meggeneder neuer AWBR Präsident
Die Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft Wasserwerke Bodensee-Rhein hat am 26. Juni 2015 in St. Gallen Dr. Marcel Meggeneder zu ihrem neuen Präsident gewählt.

Dr. Meggeneder (Bodensee-Wasserversorgung, Stuttgart) hat das Amt am 01.01.2016 für drei Jahre von Dr. Kurt Rüegg (ewl energie wasser Luzern) übernommen. Die Geschäftsstelle wird mit der Amtsübernahme ebenfalls nach Stuttgart verlegt.

„Der Einsatz für den Schutz der Gewässer, die zur Trinkwasserversorgung der Bevölkerung dienen, ist die vordringliche Aufgabe der AWBR. Sie hat in Fragen des Gewässerschutzes mehrfach ihre Schlagkraft bewiesen. Diese Stärke möchten wir beibehalten und ausbauen“, freut sich Meggeneder auf seine zukünftige Amtsperiode. „Die Gemeinschaft von 72 Wasserversorgern ist eine ideale Plattform, um mögliche Beeinträchtigungen der Wasserqualität früh zu erkennen und gemeinsam wissenschaftliche, praktische und politische Strategien zum nachhaltigen Schutz unserer Gewässer zu entwickeln.“

Meggeneder ist seit 2012 technischer Geschäftsführer der Bodensee-Wasserversorgung in Stuttgart, ein Zweckverband, der über seine 181 Mitglieder etwa 4 Millionen Menschen in Baden-Württemberg seit über 50 Jahren mit Trinkwasser aus dem Bodensee versorgt sieht sich Meggeneder in einer hohen Verantwortung, die er als Präsident der AWBR noch zielgerichteter wahrnehmen kann.
02.06.2015 - Dr. Andreas Cerbe neuer IAWR-Präsident
Die Internationale Arbeitsgemeinschaft der Wasserwerke im Rheineinzugsgebiet (IAWR) hat Dr. Andreas Cerbe, Vorstand für Netze und Wasserwirtschaft bei der RheinEnergie AG mit Sitz in Köln, am 2. Juni zu ihrem neuen Präsidenten gewählt. Dr. Cerbe übernimmt das Amt von Martien den Blanken, CEO bei PWN, Wasserwerksvereinigung Nord-Holland.

„Ich freue mich auf diese neue Aufgabe, denn die IAWR leistet eher im Stillen eine wertvolle grenzüberschreitende Arbeit insbesondere auf wissenschaftlichem Gebiet für ihre Mitgliedsverbände“, so Dr. Andreas Cerbe nach seiner Wahl. „Sie setzt vor allem auf naturnahe Verfahren der Wasseraufbereitung und sie hat in den über 40 Jahren ihrer Geschichte vor allem viel an Forschungs- und Aufklärungsarbeit geleistet. Dies gilt es klug fortzuführen.“

Zur Pressemitteilung
01.09.2014 - KLIMBO - Klimawandel am Bodensee
Die AWBR ist am Forschungsprojekt KLIMBO (Klimawandel am Bodensee) beteiligt. In ihren Aufgabenbereich fällt die Bearbeitung von zwei Teilprojekten.

Teilprojekt 2
Thema: Risikobewertung klimatischer Einflüsse auf die Trinkwassergewinnung
Bearbeiter: Zweckverband Bodensee-Wasserversorgung (BWV)

Teilprojekt 5
Thema: Messkampagnen zur Analyse langfristiger Wasseraustauschprozesse
Bearbeiter: Technologiezentrum Wasser, Karlsruher (TZW)

Gefördert wird KLIMBO über das Interreg IV-Programm "Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein". An diesem sind Deutschland, Österreich, die Schweiz und das Fürstentum Liechtenstein beteiligt. Es dient der Förderung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit.


Zum Projekt KLIMBO sind erste Veröffentlichungen erschienen.
Einblick in das Projekt KLIMBO ist auf der Internetseite der IGKB möglich. Dies Projektseiten sind über diesen Link erreichbar.
19.12.2013 - Rhesi: Auswirkung des Ausbaus des Rheinkanals auf den Bodensee
2011 startete die Internationale Rheinregulierung (IRR) das Projekt „Rhesi“ mit dem Ziel, die Abflusskapazität im Rhein von derzeit 3.100 m³/s auf 4.300 m³/s zu erhöhen. Die AWBR forderte damals weitergehende Untersuchungen über die zu erwartenden Auswirkungen auf die Trinkwasserversorgung im Rheintal und am Bodensee.
AWBR-Vizepräsident Klaus Steiner (SW Lindau) hat hierzu einen Sachstandsbericht verfasst.
Weitere Informationen finden Sie unter www.rheinregulierung.org.
31.10.2013 - Atomendlager Schweiz: Oberflächenanlagen in Gewässerschutzgebieten
Atomendlager Schweiz: Oberflächenanlagen in Gewässerschutzgebieten
Die AWBR hat sich am 31. Oktober 2013 in einem Schreiben an die schweizerische Bundesrätin für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation, Doris Leuthard gewandt. Anlass war ein Bericht der NAGRA, worin Standorte für Oberflächenanlagen für Tiefenlager über Grundwasserschutzgebieten grundsätzlich geeignet und bewilligungsfähig seien. Die AWBR lehnt solche Anlagen aus Sicherheitsgründen ab, sie sind nicht vereinbar mit den Forderungen der AWBR nach sicherem und nachhaltigem Schutz unserer wichtigsten Ressource, dem Wasser.
- Anfrage an Bundesrätin Frau Leuthard vom 29.10.2013
- Antwort Bundesrätinf Frau Leuthard vom 28.11.2013
28.10.2013 - Europäisches Fließgewässermemorandum
Rückblick auf die 15. Rheinministerkonferenz am 28.10.2013 in Basel
„Vorsorge und Anpassung: künftige Herausforderungen an nachhaltiges Gewässermanagement im Rheineinzugsgebiet“ lautete das Thema der 15. Rheinministerkonferenz in Basel. Die IAWR nutze den Anlass, die Position der Trinkwasserversorgung zu Gehör zu bringen und stellte ihr „Europäisches Fließgewässermemorandum“ vor. „Der Verbraucher lehnt jegliche Art von Verunreinigung in seinem Trinkwasser ab und erwartet einwandfreies und reines Trinkwasser. Dieses wollen die Wasserwerke mit naturnahen Aufbereitungsverfahren bereitstellen, dazu brauchen sie saubere Gewässer“ so Martien den Blanken, Präsident der IAWR. Die Trinkwasserversorger sehen ihre Belange in der europäischen Wasserrahmenrichtlinie nicht ausreichend berücksichtigt.
Im aktuellen Europäischen Fließgewässermemorandum haben die Arbeitsgemeinschaften der Wasserwerke an Rhein, Maas, Donau, Elbe und Ruhr ihre Forderungen und Qualitätsziele für Gewässer formuliert, die zur Trinkwasserversorgung genutzt werden. Es richtet sich an Politiker und Entscheidungsträger bei Behörden, an die Industrie und Landwirtschaft, und an alle, die Einfluss ausüben können bei der Reduzierung der Einträge von Verunreinigungen in die Gewässer.